Alarmmüdigkeit – wachsende Gefahr im Gesundheitswesen

Weniger Personal, mehr zugewiesene Personen, steigende Informationsflut von Alarmen – der Alltag von Pflegefachleuten hat sich verändert. Alarmmüdigkeit ist in Spitälern und Heimen eine wachsende Gefahr. Notfälle können unbemerkt bleiben und zu verheerenden Folgen führen. Mit intelligenter Rufverteilung und Prozessoptimierung schafft ParCom dafür Abhilfe.

Wie entsteht Alarmmüdigkeit?

Der technologische Fortschritt hat für die Patienten- und Bewohnerüberwachung viele neue Möglichkeiten hervorgebracht, um in kritischen Situationen schnell reagieren zu können. Diese Geräte und Überwachungssysteme piepsen, summen und alarmieren Pflegefachleute mehrmals täglich, auf Intensivstationen gar im Minutentakt. Davon sind bis zu 90 Prozent der Alarme medizinisch irrelevant. Hohe Lärmbelastung und Fehlalarme führen zu Desensibilisierung von Pflegefachleuten resp. zur Alarmmüdigkeit.

Alarmmüdigkeit kann zum Tod führen

Aufgrund der Informationsflut werden nicht selten Geräte leiser gestellt, Einstellungen verändert oder gar abgeschaltet. Nach einer Weile werden diese Signale nur noch als Hintergrundgeräusche wahrgenommen. Ein hohes Risiko, dass die Patientenschaft und die Bewohnenden in Kauf nehmen müssen. Erste Todesfälle sind bereits bekannt, die auf die Alarmmüdigkeit zurückzuführen sind. Dabei ist keineswegs an der Pflegequalität der medizinischen Fachleute zu zweifeln, denn es liegt in der Natur unseres Nervensystems sich gegen Überfluss von Reizen zu schützen.

Einheitliche und intelligente Alarmierung

ParCom Systems bietet Ihnen eine zeitgemässe Lösung, um den Informationsfluss zu vereinheitlichen und Alarmmüdigkeit zu vermeiden. Sie können eingehende Rufe intelligent verteilen und nur zugewiesene Fachleute alarmieren. Wo, wann und wie welcher Ruftyp (Notruf, Normalruf, techn. Alarm usw.) angezeigt wird, ist frei wählbar. Fällt zum Beispiel eine Heizung aus, wird nur der technische Dienst via SMS oder E-Mail benachrichtigt. Drückt beispielweise der Bewohner im 2. Stock den Alarmknopf, so werden nur die Pflegefachleute aus dem 2. Stock alarmiert. Rufe erreichen somit schneller und genauer das richtige Ziel.

In der Ruhe liegt die Kraft

Sobald eine Pflegefachperson den anstehenden Ruf entgegennimmt, verschwindet dieser aus der Alarmliste und hört bei ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen auf zu piepsen. Integrieren Sie ausserdem Ihre Überwachungsgeräte in das Alarmierungs- und Rufsystem von ParCom. Somit minimieren Sie die Reizüberflutung für das Pflegepersonal, fördern die Ruhe sowie das Wohlbefinden von Patientenschaft und den Bewohnenden.

Veröffentlicht in Alarmierung, Patienten- und Bewohnerruf am 01.02.2018